Kurzform:

Jürg Halter, 1980 in Bern erschienen, wo er meistens lebt. Halter ist Schriftsteller, Musiker und Performancekünstler. Er gehört zu den bekanntesten Schweizer Autoren seiner Generation und zu den Pionieren der neuen deutschsprachigen Spoken-Word-Bewegung. Studium der Bildenden Künste an der Hochschule der Künste Bern. Regelmäßig Auftritte in ganz Europa, in den U.S.A., in Afrika, Russland und Japan. Zahlreiche Buch- und CD-Veröffentlichungen. Zuletzt erschienen der Gedichtband „Wir fürchten das Ende der Musik“ (Wallstein, 2014) und das Prosa-Foto-Buch „Hoffentlich verliebe ich mich nicht in dich“ (Edition Patrick Frey) mit Huber.Huber und „Das 48-Stunden-Gedicht“ (Wallstein, 2016) mit Tanikawa Shuntaro. Halters erstes Theaterstück, „Mondkreisläufer“, feierte 2016 am Konzert Theater Bern erfolgreich Weltpremiere und wurde im Juni 2017 im Deutschen Theater Berlin gezeigt, im Rahmen der „Autorentheatertage 2017“. Im Oktober 2017 erscheint „Mondkreisläufer“, umgearbeitet in einen Prosatext, als Buch.

Langform:

Jürg Halter, 1980 in Bern erschienen, wo er meistens lebt. Halter ist Schriftsteller, Musiker und Performancekünstler. Er gehört zu den bekanntesten Schweizer Autoren seiner Generation und zu den Pionieren der neuen deutschen Spoken-Word-Bewegung. Studium der Bildenden Künste an der Hochschule der Künste Bern (HKB).

Publikationen: 2005 erschien das Debüt von Jürg Halter, der Gedichtband «Ich habe die Welt berührt» (Ammann Verlag), 2007 das Spoken-Word-Hörbuch «Aber heute ist der Tag, an dem ich mehr als sprechen will» (Verlag der Gesunde Menschenversand), 2008 der Gedichtband «Nichts, das mich hält» (Ammann Verlag). 2012 erschien „Sprechendes Wasser“ (Secession Verlag für Literatur), ein Kettengedicht, das Halter zusammen mit dem japanischen Dichter Shuntaro Tanikawa geschrieben hat. 2014 der Gedichtband „Wir fürchten das Ende der Musik“ (Wallstein Verlag) und das Text-Bilder-Buch (zusammen mit den Künstlerzwillingen Huber.Huber) „Hoffentlich verliebe ich mich nicht in dich“ (Edition Patrick Frey) erschienen. 2016 kam „Das 48-Stunden-Gedicht“ (Wallstein Verlag) von Jürg Halter und Shuntaro Tanikawa. Und am 10. Sept. 2016 feierte das erste Theaterstück von Halter, „Mondkreisläufer“, am Konzert Theater Bern unter der Regie von Cihan Inan erfolgreich Weltpremiere. Danach wurde es an die „Autorentheatertage 2017“ ins Deutsche Theater Berlin eingeladen. Im Oktober 2017 erscheint „Mondkreisläufer“, umgearbeitet in einen Prosatext, als Buch.

Des Weiteren Veröffentlichungen in Anthologien (dtv, Yedermann Verlag, Piper, Echtzeit, Gulliver, Aufbau Verlag, Satyr Verlag u.a.) Zeitschriften, Kunstkatalogen und Zeitungen (NZZ, ZEIT Magazin, Das Magazin, SonntagsZeitung, NZZ am Sonntag, Blick, Tages-Anzeiger, Der Bund u.a).

Einzelne Gedichte von Jürg Halter wurden u.a. ins Englische, Japanische, Holländische, Französische, Italienische, Polnische, Tschechische, Russische (auf Russisch erschien ein Auswahlband bei Gulliver, Moskau, 2014, auf Italienisch 2015 ein Auswahlband bei Kolibris bei Rom) übersetzt.

Mehrere Auszeichungen und Aufenthaltsstipendien (u.a. LCB-Berlin, Buchpreis Stadt Bern, Landis & Gyr London Stipendium, Buchpreis Kanton Bern, Songbird Musikpreis, American National Hip Hop Slam Champion, Pro Helvetia Werkbeitrag, Shortlist für den Bachmannpreis 2015, „Wir fürchten das Ende der Musik“ wurde von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zu den besten Gedichtbänden 2015 gekürt).

Ehrenamtlicher Beirat der Hochschule der Künste Bern.

Auftritte: Zahlreiche Auftritte an internationalen Literaturfestivals in Europa, Russland, den U.S.A., Japan und Afrika. Eigene Theater-Performance-Reihen u.a. im Theater Neumarkt in Zürich („Wir bauen uns die Welt, wie sie uns gefällt“, 2010 / 2011) und im Casinotheater in Winterthur und im Südpol Luzern („Die unglaublichste Talkshow der Welt“ 2009 / 2010 / 2013). Seit Herbst 2015 läuft am „Konzert Theater Bern“ die Halters neue Anti-Talkshow-Reihe „Die Gegenaufklärung“. Seit April 2016 läuft im „Karl der Grosse“ in Zürich die Reihe „Jürg Halters Sprechviertelstunde“.

Musik: Unter dem Namen Kutti MC war Halter zudem als Mundart-Rapper und Sprechsänger bekannt (kuttimc.ch) und hat zwischen 2005 und 2015 fünf Alben veröffentlicht und war einer der prägenden und umstrittensten Figuren der Schweizer Musikszene jener Jahre. Mit Ausstrahlung über die Landesgrenzen hinaus. Anfang 2015 verkündete Halter das Ende von Kutti MC.

Daneben auch als Dichter und Performer zahlreiche Auftritte mit unterschiedlichen Musikern in ganze Europa.

Kunst: Halter tritt auch immer wieder im Kontext der bildnerischen Kunst in Erscheinung. Im April 2017 wurde „Alleine tanzend – irgendwo„, die erste Ausstellung von Jürg Halter mit der Fotokünstlerin Ester Vonplon im Kunstverein Konstanz eröffnet.

Zusammenarbeit mit anderen Künstlern: Jürg Halter hat mit Künstlern wie Stephan Eicher, Sophie Hunger, Marc Smith, Bettina Oberli, Endo Anaconda (Stiller Has), Johannes Gachnang, Cihan Inan, Julian Sartorius, Schule der Unruhe, Tobias Jundt (Bonaparte), Baschi, Matthias Günter, Robin Adams, Ester Vonplon, Round Table Knights, Fiva MC, Dieter Meier (Yello), Huber.Huber, Malwina Sosnowski, Silvia Bächli, Fettes Brot, Kuno Lauener (Züri West), Stephanie Glaser, Walter Pfeiffer, Yves Netzhammer, Fredy Studer und Tanikawa Shuntaro zusammengearbeitet.

Eine Auswahl von Pressestimmen zu Jürg Halter